Bilder bei den Schlossturmhexen
Geschrieben am 26. März 2006 um 08.48 Uhr von JensDie Schlossturmhexen Feldkirch haben eine Bildergalerie vom 1. Zunftabend 2006 der GGZ ins Internet gestellt. Es sind auch einige Geister mit dabei… ![]()
Danke Thomas!

Nächster Stammtisch
Geschrieben am 20. März 2006 um 14.36 Uhr von GeorgAn alle Aktiven,
unser nächster Stammtisch findet am Montag, den 03.04.2006, ab 20.00 Uhr im Gigili statt.
Fasnet 2006 in Munzingen - Bericht in der Badischen Zeitung
Geschrieben am 14. März 2006 um 22.01 Uhr von JensGunter Kleefeld hat uns seinen Zeitungsbericht aus der Badischen Zeitung vom 28.Februar 2006 zur Verfügung gestellt. Danke Gunter!
Sitten wie im Wilden Westen
Bei der Munzinger Fasnet ging es diesmal kurz und knackig zur Sache / Und der Gigili-Turm blieb eine geschlossene VeranstaltungMUNZINGEN. Brechend voll war auch in diesem Jahr die Schlossbuckhalle beim großen Zunftabend der Vereinsgemeinschaft. Er wurde erstmals allein von Georg Maier moderiert, der bei der vorangegangenen Fasnet noch als Azubi fungiert hatte. Zunftvogt Max Weismann, der die Moderation jahrelang übernommen hatte, ließ heuer aus Rio grüßen, wo er angeblich zur karnevalistischen Fortbildung weilte.
Großer Andrang herrschte beim Umzug am Sonntag an den “Tankstellen” auf der Umzugsroute durch Munzingen.Als Gralshüterin der Munzinger Fasnet stieg zunächst Oberzunftvögtin Waltraud Moll in die Bütt, und zwar unter dem Motto “Jetzt erst recht” : Erst kürzlich hatte sie sich bei einem Fahrradunfall erhebliche Gesichtsverletzungen zugezogen. Sie habe eigentlich in Rente gehen wollen, doch fehle es an büttenwilligem Nachwuchs, und so sei sie halt nochmals eingesprungen.
Immerhin gab´ s von den Gigili-Geistern eine ganze Reihe gelungener Programmbeitäge: ein “Grufti-Ballett” , eine schwungvolle Abba-Parodie und fünf Robin Hoods, die tänzerisch dem Männerballett Konkurrenz machten. Probleme hatten die fünf Jungs freilich, ihr Versprechen einzulösen, bei jeder Zugabe ein Kleidungsstück abzulegen — denn ganz ohne wollten sie am Ende dann doch nicht auf der Bühne stehen.
Vom Turnverein gab es eine perfekt koordinierte Jazztanzgruppe zu sehen, und die Winzerkapelle, die als “Black-Martin-Band” im New-Orleans-Look den Abend musikalisch begleitete, fand daneben auch noch Zeit für einen gewohnt frechen Auftritt. Nachdem die Musiker mit einem Trauermarsch eingezogen waren, gab es eine Totenrede auf die Munzinger Straßenfasnet: Die von der Vereinsgemeinschaft beschlossene Reduktion der “Tankstellen” auf der Umzugsroute werde dem sonntäglichen Fasnetstreiben den Garaus machen, so die Befürchtung.
Der Gitarren- und Mandolinenverein war prächtig kostümiert als Indianerstamm. Die Squaws von Häuptling “Schinnetou” hatten sich ausgerechnet den Munzinger BZ-Berichterstatter als Opfer ausgeguckt. Als Bleichgesicht “Spitze Feder” musste er am Marterpfahl mit seinem Skalp für seine Untaten büßen: So hatte der BZ-Mitarbeiter es gewagt, Berichte auch über das benachbarte Tiengen zu schreiben, und die Dreistigkeit besessen, den letztjährigen Lindenbaumhock wegen Urlaubs zu versäumen.
Von wegen Beobachterrolle: Beim Munzinger Zunftabend stand der BZ-Mitarbeiter ruckzuck am Marterpfahl.Im passenden Westernlook lieferte das Munzinger Männerballett den krönenden Abschluss. Die Cowboys und Cowgirls waren höchst einfallsreich kostümiert, und ihre tänzerische Darbietung weckte Beifallsstürme. Insgesamt war das Programm um einiges kürzer als in den Vorjahren, doch ging es ohne Pausen und technische Pannen perfekt über die Bühne. Mit den Freiburger Turmsträßlern und den Kolbedreschern aus Gündlingen gab es nur zwei Gastauftritte. Vermisst wurden die temperamentvollen Mädels von der Rimsinger Winzergarde und die Guggenmusiker aus Basel, die seit Jahren die Munzinger Fasnet bereichert hatten.
Entgegen der Befürchtungen: Beim Umzug musste keiner dürsten
Anderntags beim Umzug war von Grabesstimmung dann doch nichts zu spüren, und zu trinken gab´s für alle genug. Wer dennoch zu kurz gekommen war, konnte sich an der letzten Station am Schlossbuck an einem Stand der Gigili-Geister erstmals noch einen Wein kaufen. Da der Verkauf von Wein auf der Munzinger Straßenfasnet bis dato nicht üblich war, hatte ein Winzer flaschenweise “Boykott-Wein” verschenkt — als Vorrat für die letzte Umzugsstation. Und der Munzinger Zunft wurde von der Winzerkapelle nach dem Umzug noch einer eingeschenkt: Am Abend stand ein Sarg vor der Tür des Gigili-Turms, der an diesem Tag zur allgemeinen Überraschung geschlossen geblieben war. Aufschrift: “Lokal wegen Trauerfeier geschlossen.”
Rosenmontag - Wäschbachtaufe
Geschrieben am 9. März 2006 um 15.43 Uhr von GeorgChrista M. war so nett, und hat uns auch zum Rosenmontag einen Bericht geschrieben:
Dieses Ereignis findet jedes Jahr, am „Rosemendig“ am Wäschbach statt. Die „Wäschbachdaifi“ ist seit 1980 Tradition und ist zur beliebten Zeremonie geworden.
An diesem Tag besteht für ‚Neubürger’ – auch wenn sie schon länger hier wohnen – die Möglichkeit, das Prädikat „Waschechter Munzinger“ zu erwerben. Dem ‚Täufling’ stehen „Gotti“ und „Götti“, zwei eingeborene oder bewährte „waschechte“ Munzinger Taufpaten zur Seite. OZV Waltraud verliest und leitet die Taufzeremonie. Die Munzinger Winzerkapelle übernimmt jedes Jahr die musikalische Umrahmung. Die Täuflinge legen verschiedene Versprechen ab, wie z.B. „Wollt Ihr niemals eine Veranstaltung schwänzen – trinkt Ihr den Wein, den man Euch wird kredenzen?“ „Versprecht Ihr zu grüßen, wenn Ihr Euch begegnet – bleibt Ihr stets fröhlich, auch wenn es mal regnet?“ „Werdet Ihr freudig alle Vereine unterstützen - seid Ihr bereit, im Sommer zu schwitzen?“ ……. und einige mehr. Danach werden die Kandidaten mit Wäschbachwasser bespritzt. Mit einem Schluck Munzinger Spätburgunder Rotwein - „Geisterblut“ aus einem großen Glas und einer Schunkelrunde der Täuflinge, Paten und Zuschauer am Wäschbachrand endet dieses beliebte Spektakel am und rund um’s Gigili aber noch nicht. Vom langjähringen Zunftchronisten Hans-Jürgen Wohlfarth werden stilvolle Taufurkunden erstellt (gegengezeichnet von Gotti und Götti, der Zunftvögtin Christa Beil sowie der OZV Waltraud). Seit 1992 gibt es ein Taufbuch, in dem alljährlich die „Täuflinge“ mit Paten eingetragen werden, damit der bürokratischen Ordnung Rechnung getragen ist.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde in diesem Jahr die „Wäschbachdaifi“ um 14.33 Uhr eröffnet. Viele Munzinger Bürgerinnen und Bürger fanden sich ein und beobachteten von ‚oberhalb’ des Wäschbachs die fröhliche Täufling- und –Patenschar. Die Munzinger Winzerkapelle, im Outfit ihres diesjährigen Fasnetmotto’s, entlockte ihren Instrumenten passende Begleitmusik. Rechtzeitig angemeldete Täuflinge wurden mit einem für sie zutreffenden Vers aufgerufen und mit Paten herbeizitiert. Kurzfristige Anmeldungen wurden aber noch ebenso zur Wäschbachtaufe zugelassen und sie erhielten Paten aus dem Publikum.
Nach dem offiziellen Teil, der mit dem „Munzinger Lied“ einen gebührenden Abschluss fand, saß man im beheizten Zelt vom Männerballet bei Speis’ und Trank oder nebenan im Gigili noch lange Zeit fröhlich beisammen. Einmal mehr wurden zwischen Alt- und Neubürgern wieder Freundschaften und Kontakte geknüpft oder vertieft und die Verleihung des erstrebenswerten Prädikats: „Waschechter Munzinger“ teilweise bis tief in die Nacht gefeiert.
cm
Danke!
Geschrieben am 8. März 2006 um 16.35 Uhr von GeorgDie Munzinger Fasnet ist nun vorbei. Deshalb wollen wir die Gelegenheit ergreifen und uns bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken.
Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich den „Tankstellenbetreibern“, allen Vereinen, die den Samstagabend mit einem Auftritt bereichert haben und allen, die hinter und vor den Kulissen mitgearbeitet haben.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen wieder auf eine so gute Beteiligung an der Munzinger Fasnet.
Bis zum nächsten Mal,
Die Gigili- Geister und die Fasnets- Vereinsgemeinschaft.
Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
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