Nachlese 2007 ist Online

Geschrieben am 21. Februar 2007 um 23.45 Uhr von Jens

Christa M. war so nett und hat uns Ihre Nachlese auf die Munzinger Fasnet 2007 zur Veröffentlichung hier im WWW zur Verfügung gestellt. Vielen Dank Christa!

Nachbericht zum Fasnetfridig: Umzug in Schlatt und Munzinger Heimatabend in vertrauter Umgebung!

Geschrieben am 21. Februar 2007 um 23.17 Uhr von Jens

Fasnetfridig war es wieder soweit, am Abend ging es nach Schlatt zum Umzug der Schlatter Bachhexen.
Aber davor war noch ein volles Programm für die Geisterschar angesagt, auch wenn nicht alle dabei waren, wurden der Kindergarten (der obere!) und die Schule gestürmt. Am Mittag stand dann für unsere Mädels Kinderball an. Die Halle war recht voll, und es hat wohl wie man den kleinen fröhlichen Gesichtern auf meiner Stippvisite in der Halle entnehmen konnte allen gefallen. Manch Mama schaute zwar etwas bös drein - aber es ist ja Kinderball und kein Mamaball! ;)

Dann um viertel vor halber sechs gings los… Treffpunkt Schloßbuck! Doch wie sollen die ganzen Geister denn jetzt nach Schlatt? Hmm, also erstmal ein paar Autos organisiert und ab gings.
Incl. Miriam! Unsere einzigste Frau an diesem Umzug im höheren Alter. Aber darüber sprechen wir später noch…

Es war ein sehr witziger und sehr schöner Abend - richtig urig. Angefangen damit, das wir bei den Schlatter Bachhexen einen wunderbaren Umzug mit einem Lob auf unseren Umzug am Sonntag per Mikro empfangen konnten und das uns (Michael und mir) Miriam unterstellen wollte, das wir “spucken”. So ganz unter dem Motto: “Likörumzug, da geh ich mit! …..aber…. von Euch trink ich NIX!”
Aber das war ja längst nicht der dickste Hund auf dem Umzug!
Nach einigen Metern weiter, ja auch in Schlatt hat der Umzug fast(!) Munzinger-Fasnet-Sundig-Tempo, brüllten mir 2 Mädels ein “Halli - Hallo” entgegen. Nach einer kurzen Nachfrage ergab sich, das sie Fasnetsneulinge sind und den “Narri - Narro”-Ruf nur als “Halli - Hallo” verstanden. Kurzum wurden die zwei Mädels aufgeklärt das es “Narri - Narro” heisst, und noch richtiger “Herre, Herre - Gunkele”. Ich glaub das “Gunkele” rufen die beiden jetzt immer noch. ;)

Nach einem gemütlichem kleinerem Umtrunk im Schlatter Narrendorf ging es wieder ab nach Munzingen. Der Rest von unseren Geistern wollte ja auch noch was erleben….
Anmerkung der Redaktion (M.+J.):Es ist schon faszinierend (und schön) das es mittlerweile Versuche gibt unseren Umzug der am Tag statt findet auf die Nacht zu verlegen!

So trafen wir uns alle in der Halle und störten leider die Generalprobe für den Samstagabend, wofür wir uns jetzt auch nochmal entschuldigen möchten. Mit der Musik hat es trotzdem absolut SUPER am Samstagabend geklappt - Hier noch mal ein dickes DANKE SCHÖN an die Black Margin Band der Winzerkapelle Munzingen!
Danach war mal wieder, wie mittlerweile Freitags fast schon Tradition, mit Musik, Bollerwagen, Konfetti (gell Timo und Heiko !?!) und Nachwuchs (auch hier Timo und Heiko!!!) “Wirtschaftskunde” gemacht.
Zuerst in den Griechen, dort mit reichlich Ouzo und sonstigen mehr oder weniger alkoholischen Getränken ging es in den Engel. Die neuen Wirtsleute staunten nicht schlecht als auf einmal die halbe Wirtschaft voll war - zudem haben wir Sie, so wie sich das natürlich gehört, auch gleich noch ein wenig mit einer Einladung zur Munzinger Fasnet eingeladen. Die Bilder habt Ihr ja bestimmt schon gesehen… Es wird gemunkelt das sie auch wirklich in der Halle am Samstag Abend gesehen worden sind!
Wie wir leider feststellen mussten, um kurz vor 11, war das “heiße Eck” (Warteck) leider nur gegen Voranmeldung zu besuchen. War aber kein Problem, da man in den nächsten Tagen dort sowieso einkehren würde…

Nachts um 12 begossen wir den Geburtstag mit Miriam auf Ihr neues Lebensjahr. Ohne in Ihren Tupperbecher zu spucken. ;)
Wer regelmäßig unser Narrenblättle liest weiß ganz genau was jetzt kommt:
Es trifft nicht zu….. …..das wir unseren neuen aktiven Mitgliedern in die Gläser “spucken”!

Übrigens noch eine Anmerkung der Redaktion (M.+J.), bzw. Zitat: Melanie isst gerne Currywurst damit sie “Scharf” wird!

So das war es von meinem Nachbericht vom Fasnetfridig, hätte ich mir nicht so viele Notizen unterwegs gemacht, wäre dieser Bericht wohl um einiges kürzer ausgefallen.

Fasnet 2007 in Munzingen - Bericht in der Badischen Zeitung

Geschrieben am 20. Februar 2007 um 17.14 Uhr von Jens

Gunter Kleefeld hat uns seinen Zeitungsbericht aus der Badischen Zeitung vom 20.Februar 2007 zur Verfügung gestellt. Danke Gunter!

Tiengener Ohrenquälern “droht” die Wäschbachtaufe
Beim Zunftabend der Fasnetgemeinschaft Munzingen heimsen die Akteure neben Beifall auch viel närrisches Lob ein

© G. Kleefeld 2007
Gruppenbild mit Frauen-Elferrat beim Finale des Munzinger Zunftabends.(FOTO: GUNTHER KLEEFELD)

MUNZINGEN. Erstmals rauchfrei und trotzdem wieder brechend voll war die Schlossbuckhalle beim großen Zunftabend der Munzinger Fasnetsgemeinschaft. Musikalisch unterstützt von der Winzerkapelle moderierte Zunftvogt Georg Maier ein vierstündiges Non-Stop-Programm, das garniert wurde von den farbenprächtigen Auftritten zahlreicher Narrenzünfte; zur Eröffnung des Abends waren auch beide Freiburgs Elferräte erschienen.

Nachdem zum Auftakt Geistermutter Waltraud Moll — das Urgestein der Munzinger Fasnet — in die Bütt gestiegen war und sich in alemannischen Reimen über englische Fremdwörter lustig gemacht hatte, karikierte der Gitarren- und Mandolinenverein in seiner Modenschau eine Reihe von Munzinger Persönlichkeiten so treffend, dass nie Zweifel daran aufkommen konnten, wer nun gemeint sei. Sodann zeigte eine Jazztanzgruppe des Turnvereins ihr Können, und einige Damen vom Sportverein sorgten auf der Bühne mit einem närrischen Wettstreit für “Activity” .

Die “Gigili-Geister” präsentierten sich als prächtig kostümierte Piratentruppe, die von ihrer “Red Ghost” mit einer großen Kanone andere Vereinsschiffe aufs Korn nahm. Eine Gruppe von Peruanern war zu Gast bei der Sitzung des Ortschaftsrates, die von der Winzerkapelle inszeniert wurde. Das Gremium gab unter anderem grünes Licht für ein von Stadtplaner Wulf Daseking vorgestelltes Bauprojekt: Für den Umbau des Gigili-Areals in eine Wellness-Oase mit Schwimmbad und Sauna. Genervt wurde in der Sitzung der Ortsvorsteher durch die hartnäckige Stimmenthaltung der linken Opposition.

Nach einem temperamentvollen Auftritt Kaiserstühler Gardemädchen kochte die Stimmung bei der traditionsgemäß vom Munzinger Männerballett gestalteten Abschlussnummer buchstäblich über: Zum Lied “Die Wanne ist voll” plantschten zwei Herren in einer echten Badewanne. Für ein fulminantes musikalisches Finale sorgten schließlich die “Ohrenquäler” aus Tiengen, die mit ihrem Auftritt in Munzingen viele neue Fans gewinnen konnten; es kam sogar der Vorschlag, die Guggenmusiker am Rosenmontag kollektiv der Wäschbachtaufe zu unterziehen — ihnen damit das Prädikat “waschechte Munzinger” zu verleihen.

Fasnetsundigsumzug bei top Wetter!

Geschrieben am 19. Februar 2007 um 18.25 Uhr von Georg

Ich weiß gar nicht, wie wir so ein super Wetter verdient haben? Vielleicht weil alle Munzinger immer brav ihre Gläser leer getrunken haben? Am Sonntag morgen mussten wir nämlich erst mal unsere Getänkehändler anrufen, weil fast alles leer war. Aber ich mag da nicht drüber jammern. Als das also erledigt war und auch in der Halle wieder klar Schiff war, konnten wir uns voll nd ganz auf den Umzug konzentrieren.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, nahm alles seinen Anfangauf dem Schlossbuck. Naja fast alles. Stefan war der Meinung, dass der MBM- Wagen doch vor der Apotheke viel schicker stehen würde, und sorgte damit schon gleich am Anfang für den ersten Stau direkt auf der Hauptstrasse. Ärgerlich für die Autofahrer. Wäre er doch vermeidbar gewesen. Als der Umzug dann aber im Fluss war, haben wir uns schon gefragt, ob irgendwas falsch läuft konnten wir doch bis zum Michel- Max ohne Stop durchfahren. Aber dann liefs wie immer: Innehalten und unterhalten. Ein ganz grosses Dankeschön nochmal an die “Tankstellenbetreiber”. Ihr wart super.

Wir möchten natürlich nochmal alle teilnehmenden Zünfte und Vereine grüssen:

der Musikverein Mengen, die Nägelebuck- Hexen aus Norsingen, die Gondoliere vom Mandolinen- Verein, die Black- Marching Band aus New Orleans, die Krozinger Rebgeister, die Stadtmusik aus Neustadt, Crozinger Adelszunft, die Brunnenhexen aus Krozingen, die Drachen- bzw. Ohrenquäler und die Erdmännle aus Tiengen, die Buggelhexen, das Männerballett, dicht gefolgt von den Wälderhexen aus Neustadt, die Munzinger Rocker, das fahrende Wohnzimmer der Bohrer, die warmen Cowboys vom Brokeback Tuniberg und natürlich die Piratenbrut der Gigili- Geister.

Wir hoffen ihr hattet Spass.

Wir hatten ihn auf jeden Fall, auch später noch am Stand aufm Schlossbuck, in der Halle, im trotz Umbaubeginn offenen Gigili und in den Munzinger Wirtshäusern.

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Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
 
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