Jubiläumsumzug der Mooskrotten in Hochdorf

Geschrieben am 26. Januar 2010 um 08.04 Uhr von Nadja

Mein erster Gedanke an diesem Morgen: Gott sei dank, dass Wetter hält! Allen Wetterprognosen zum trotz, war es zwar bewölkt, aber der Schneeregen hielt sich von Hochdorf  und den Mooskrotten fern. Also konnte es trockenen Fußes losgehen. Und ich weiß nicht, was dieses Jahr los ist, aber wir hatten mit der Startnummer 15 schon wieder den Anfang des Umzuges erwischt.  Ist ja echt toll, aber langsam vermisse ich doch die Wartezeit um mich unserem Vesper zu widmen und mittels Likörchen mit anderen Zünften ins Gespräch zu kommen. Egal! Pünktlich ging der Umzug los - und dann ging es ab! Mit rasantem Tempo flitzten die Zünfte vor uns davon und wir nur noch hinterher. Von wegen Staus! Kaum hast du dich einer Kindergruppe gewidmet um diese mit Süßem zu versorgen und die Erwachsenem mit einem Narri-Narro zu grüßen - schwupps, waren wieder alle Geister davongedüst. Mir kam der Gedanke: “Hättest doch die Walking-Stöcke mitnehmen sollen!”

Das Tempo war dann das eine Problem, dass nächste aber die Wegstrecke von 2,5 km mit ca. 5 km/h im Durchschnitt. Der Schweiß tropfte unter der Maske, Zuschauer standen stellenweise gar keine rum und Zeit zum verschnaufen war auch nicht. Nach jeder Kurve kam noch eine Straße, die durchwandert werden wollte und dann kam sie - die Halle!!!! Kraftlos und mit geplatztem Reifen am Bollerwagen (welcher, aufgrund zu hoher Temperaturen durch erhöhte Geschwindigkeit platzte) kamen wir mit hängender Zunge am Narrendorf an. Alles in allem war es super organisiert: es gab genügend Stände mit Getränken und Essen und eine warme Halle zum aufwärmen. Die Anzahl und Vielfalt der teilnehmenden Zünfte war hoch, so dass es mir auch viel Spaß machte, den Rest des Umzuges noch anzuschauen.

Das der ganze Tag sehr anstrengend war, merkte man am Abend bei der Heimfahrt: wir standen schon 10 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt und unsere Kiddies stritten sich dann noch im Bus. Warteck viel aufgrund von Erschöpfung und Tatort für viele dann auch noch ins Wasser. Doch bis zum nächsten Wochenende sind wir alle wieder fit!

Bilder könnt ihr hier anschauen!

Jubiläumszunftabend der Surmilchplumber Dungene

Geschrieben am 24. Januar 2010 um 02.34 Uhr von Nadja

Ich hatte heute Abend eindeutig ein Déjavu! Abgesehen von der etwas schwierigen Anfahrt zur Halle, die wir anfangs “umfahren” haben, fühlte ich mich in die Zeit zurück versetzt, in der es noch Sitzbänke in Hallen gab. Wo es zugeteilte Plätze per Namensschilder gab (okay, die Gigili Geister haben sie wieder mal vergessen!). Wo es einen Auftritt nach dem anderen gab.

Da fühlte ich mich gleich jünger! Und da machte es auch gar nichts aus, dass die Band Herzrythmusstörungen auslöste, weil der Bass so tief war. Da wurde auch Narri - Narro gerufen und da gab es noch einen Einmarsch mit maskentragenden Zünften.

“Und wo war das Ganze?”, fragt ihr euch? In Neuried-Dundenheim bei den Surmilchplumber!

In meinen Augen war es ein gelungener Abend, aber auch allein deshalb, weil Tan(n)ie und ich uns insgeheim genau danach sehnten. Tische mit Deko, mit der man basteln kann, eine Bar, die nicht mitten in der Halle plaziert ist, sondern abseits, in die man sich zurück ziehen kann. Genial!

Und dann auch die Auftritte! Ich bekomme sie gar nicht mehr zusammen, soviele waren es. Die Jungs vom Männerballet “Gremlins” sind natürlich in mein Gedächtnis eingebrannt, denn das war ein Auftritt - in Länge und Originalität nicht zu übertreffen!

Die Anfahrt war lang! Der Heimweg natürlich umso länger und wenn man dann noch Vereinskollegen kollegial nach hause begleitet (begleiten muss), dann wird es schon mal noch etwas später. Aber egal - die Zeiten sind schließlich auch vorbei, wo es anschließend noch bei einem Spaghetti zu essen gab. Da geh ich lieber schnell ins Bett, denn hunger hätte ich jetzt auch!

Für diesen Abend möchte ich mich bei den Surmilchplumber recht herzlich bedanken. Wenn es nach mir alleine ginge, würde ich wieder kommen!

Bilder zum Abend könnt ihr hier betrachten.

Guggenparty im Gottenheimer Zirkuszelt

Geschrieben am 20. Januar 2010 um 11.59 Uhr von Georg

Nach unserer verfrühten Abfahrt am Samstagabend, die einige leider verpassten kamen wir dann doch noch inclusive Bollerwagen rechtzeitig zum Umzug nach Gottenheim. Der Umzug war trotz seiner Kürze etwas stauanfällig, was uns aber ziemlich egal war, weil wir ja schon am Anfang dran waren. Nur unser Bollerwagen war nicht ganz so ausgelastet, brauchten wir doch immerhin nur geschätzte 300 Gramm Konfetti.

Trotzdem ein Dankeschön an Nadja für die schöne Neugestaltung vom Wagen und natürlich an Basti für seinen Ausflug nach Zunzgen in der Schweiz zum Konfettiholen.

Nachdem wir den Bollerwagen in der Halle beim Roten Kreuz abgestellt hatten ( im Zelt ging ja leider nicht), gings dann in die Zelte zum Essen und zur Party. Mit elf Guggenmusiken und zwei DJ wars ein perfektes Fest.

Um eins gabs dann die große Überraschung, es kam der falsche Bus. Keiner weiß warum, aber anstatt einem großen Bus mit Platz für den Bollerwagen, kam nur so ein kleiner Zwanzigsitzer. Aber Dank den freundlichen Krutstorze konnten wir auch dieses Problem relativ schnell lösen und den Bollerwagen in Gottenheim übernachten lassen. Dank Basti und Ralf fand er dann auch am Sonntagmorgen wieder nach Munzingen.

Alles in allem also ein lustiger Abend…

Fotos sind hier.

Jubiläumsumzug in Kappel bei den Schauinsländer Berggeister

Geschrieben am 18. Januar 2010 um 22.00 Uhr von Nadja

Ein Umzug jagt den nächsten und deshalb starteten wir (fast) ausgeschlafen am So., 17.01.10 mit unserem Bus nach Kappel, dem wolkenverhangenem Himmel immer näher.  Die Wettervoraussichten waren be…. scheiden und deshalb begrüßte uns auch gleich eine Regenwolke mit allem was sie zu bieten hatte: Regen, Schneehagel (gibt es das?) und kalter Wind (okay, der kam nicht aus der Wolke). Kalt wurde es unseren Männern trotzdem nicht, denn der Aufstieg zur Aufstellung war dank des “federleichten” Bollerwagens schweißtreibend und die Raucherlunge und der Trainingsrückstand rächte sich. Mit der Startnummer 18 jedoch hatten wir keine lange Wartezeit und die, die wir hatten, verkürzten wir uns mit Traubensaftschorle (und anderem Schorle), Frikadellen, Brot und heißem Likör mit Sahne (neuer Geheimtipp von den Seltenbachhexen und von uns Wiiber sogleich umgesetzt).

Kurz vor Umzugsbeginn wichen die Wolken doch der guten Laune der Narren und so ging es recht zügig durch Kappel; immer bergab und schon wieder mussten unsere Männer schinden, denn jetzt hieß es, den Bollerwagen immer wieder kräftig zu bremsen. Die Stimmung der Zuschauer war genauso wechselhaft wie das Wetter, aber kaum verwunderlich, denn während wir uns halt warmlaufen können, müssen diese ausharren. Und das Verteilen der Gutzele war auch etwas schwer, denn die Kappler hatten stellenweise eine natürliche Barriere zwischen Zuschauer und Hästräger in Form von Schneehaufen.

Nach dem Umzug ging es schnurrstracks zum Narrendorf oder in die Festhalle zum aufwärmen. Viel los war da und es ging echt eng zu (nach Bastis Aussage war es aber eher kuschlig). Unser Narresome sulte sich auf dem Spielplatz und wir gaben es recht bald auf, ständig zu ermahnen, dass sie auf ihr Häs aufpassen sollen. Die Stimmung war recht gut, doch bei uns war die Luft langsam raus. Ich glaube, wir werden alt und verkraften die langanhaltenden Samstage nicht mehr so gut. Zudem mussten wir leider 2 Leichtverletzte für diesen Sonntag verzeichnen: Bernd, der sich den Rücken verknackst hat, aufgrund des schweren Bollerwagens und Ralf, der in Zukunft vielleicht die Hände (oder Zähne?) von Karamellbonbons lassen sollte.

Ganz gegen unsere Tradition musste das Warteck dieses Mal auf unseren Besuch verzichten, denn während sich der Großteil auf die Couch nach hause flüchtete, zog die Vorstandschaft nochmals um 19 Uhr zur Christa nach hause, die uns mit liebgeschmierten Brötchen verköstigte.

Bilder vom Umzug gibt es hier.

Umzug in Hugstetten bei den Marchwaldgeistern

Geschrieben am 11. Januar 2010 um 18.06 Uhr von Nadja

Bei kalten Temperaturen und Neuschnee ging es (Gott sei Dank) per Bus nach Hugstetten. Ein kleiner Haufen waren wir ja schon, aber wenn wir uns weit genug auf der Umzugsstrecke ausbreiten, fällt es nich so auf. Wie es bei uns halt so ist, ist die Anfangsmotivation nicht bei allen so groß, aber das sollte die Stimmung bei uns nicht trüben, denn mit der guten Ausstattung unseres Wiiberwägeles hielten wir den Magen und die Leber in Schwung.

Mit der Startnummer 73 (gutes Mittelfeld) trabten wir den voranschreitenden Zünften hinterher. Und wie immer… keine Guggemusik vorne und keine hinten und so fehlte uns unser Bollerwagen mit Musik schon sehr, doch der war leider schneesicher zuhause untergestellt (schnief!). Der Umzug ging, aufgrund langjähriger Erfahrung des Veranstalters, ohne große Staus vonstatten, obwohl schon einige Zuschauer unter den eisigen Temperaturen zu leiden hatten.

Anschließend zogen wir nicht, wie vorhergesagt, in die Halle ins Warme. Nein! Wieder einmal standen wir draußen herum, was auch einigermaßen erträglich war aufgrund der Feuertonnen, die das Rote Kreuz aufgestellt hatte.

Um 17.30 Uhr ging es dann, doch schon leicht angefroren, in den mollig beheizten Bus, in dem bald jedem klar war, nach was er sich sehnte: eine Couch, eine warme Decke und die Fernbedienung!

Bilder gibt es leider aufgrund Tiefsttemperaturen keine! Nein, natürlich deswegen nicht. Aber es gibt trotzdem keine.

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Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
 
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