Umzug am So., 27.02.11 in Friesenheim

Geschrieben am 28. Februar 2011 um 15.53 Uhr von Nadja

Die Friesenheimer Fasentzunft lud zum Umzug ein und weil wir vor ein paar Jahren schon einmal dort den Umzug bei strömendem Wetter marschiert sind, war Petrus wieder nicht so richtig lieb zu uns. Obwohl, genauer betrachtet, hatten wir enormes Glück, denn vor dem Umzug hat es nur 3x kurz geregnet und bis Heike ihren Megaschirm ausgepackt hatte (unter welchem alle Frauen locker unterstehen konnten), hat es immer wieder aufgehört und während des Umzugs war es eigentlich vollständig trocken.

Und noch eines habe ich festgestellt. Ich wollte eigentlich schon berichten, dass die großen Umzugswägen wohl vom Aussterben bedroht sind, denn bei den bisherigen Umzügen waren kaum welche zu sehen, aber jetzt weiß ich warum. Die haben sich alle auf den Friesenheimer Umzug vorbereitet (ein paar waren wahrscheinlich auch in Merdingen), denn der Aufstellungsrythmus war ungefähr wie folgt: 2 Zünfte – Wagen – 1 Zunft – Guggemusik – 1 Zunft –Wagen – 2 Zünfte – Wagen – 2 Zünfte usw. (wer jetzt will, kann die logische Reihenfolge weiterführen). Mit der Startnummer 57 von ca. 68 waren wir (wieder einmal) ziemlich weit hinten, aber nicht die Letzten. Der Umzug war ganz witzig, denn durch Friesenheim führt ein Bach und die Umzugsstrecke geht einmal links am Bach entlang und nach einer Wendung auf der anderen Seite wieder ein ganzes Stück zurück. So kann man als Hästräger zum ersten Mal am Umzug teilnehmen und auf der anderen Seite gleichzeitig den Umzug anschauen.

Dank eines großzügigen Spenders, den wir vor Umzugsbeginn mit Weinschorle versorgt hatten, konnte Jugendwart Basti noch unseren Kids eine Freude machen. Es gab Saures und Gummriges vom Süßigkeitenstand, welches auf dem Heimweg als Vorspeise vertilgt wurde. Die Hauptspeise wurde dann im Warteck eingenommen….Dort war dann Tanja M. kurzzeitig in Panik geraten, denn sie hätte schwören können, dass Jonas auf dem Nachhauseweg nicht im Bus saß. Getti Basti blieb indes ruhig und hat ihn rechtzeitig nach hause gebracht.

Hier sei anzumerken, dass seit unserem Beinaheverlust 3er Mitglieder nach einem Umzug, vielleicht eine Busliste doch nicht ungeschickt wäre ;-)

Zunftabend der Dupfmuser Pfuser in Breitnau am 26.02.11

Geschrieben am 28. Februar 2011 um 15.49 Uhr von Nadja

Um 18.20 Uhr ging es (sehr früh) nach Breitnau los. Dank der Feldkircher Schlossturmhexen hatten wir eine Mitfahrgelegenheit im Bus, doch so früh sind wir noch nie nach Breitnau gefahren. Ohne Schlitterpartie ging es dann, in Breitnau angekommen, vom Bus Richtung Halle und, nochmals auf den frühen Abfahrtszeitpunkt zu sprechen zu kommen, die hatten noch nicht einmal die Kasse am Eingang bereitgestellt. Nun gut! Ein Vorteil hat es: die Halle war noch sehr übersichtlich! Unter dem Motto „Bingo, Bongo“ waren wir nun ins Dschungelcamp eingetaucht. Es gab kompliziert zu verspeisende Dschungelspieße im Brötchen, rumlaufende Bananen und Ureinwohner im Baströckchen. Ganz witzige Idee, bin ich doch, mit Kugelschreiber ausgerüstet, von einem Bingo-Abend ausgegangen (Nein, war natürlich nur ein Scherz!).

Da die Pfuser immer wieder kreativ sind mit ihrer Getränkeauswahl, sind wir Damen erst mal zur Theke marschiert. Nett angerichtete Likörflaschen luden zum 1-Meter-Trinken ein und dann noch Tussi-Getränke, die natürlich gekostet werden mussten. Wobei, die Prosecco-Dose haben wir ausgelassen und uns eher an die Tussi-Klöpfer mit Lippenschoner gehalten. Unsere Männer haben wir im Übrigen den ganzen Abend nicht verloren. Der erste Gang war, wie üblich, an den Weizenstand und von dort waren sie nicht mehr weg zu bringen.

Zur frühmorgendlichen Stunde von 2.00 Uhr ging es dann nach hause. Und während 90 % der Schlossturmhexen ihren Träumen schnarchend nachhingen, waren 90 % der Geister noch mehr oder minder fit, denn Heike und Silke haben liebevoller Weise Spaghetti und Tomatensoße vorgekocht und zum ersten Mal in der Geisterhistorie wurde im Turm zur unchristlichen Zeit von 3.45 Uhr italienisch aufgetischt. Vielen Dank an dieser Stelle – war lecker!

33 Jahre Gigili Geister - die Party ist gestiegen

Geschrieben am 23. Februar 2011 um 16.41 Uhr von Nadja

Am Samstag, 19.02.11 war es soweit - bereits um 19 Uhr trudelten die ersten Hästräger in die festlich geschmückte Schlossbuckhalle ein. Und die war wirklich festlich geschmückt! Silke, die dank Margitas Hilfe und deren Tacker, hunderte von Meter Girlande herstellte und dank etlicher weiterer fleißiger Frauenhände Kreppgirlanden anfertigte hatte mit ihrer Dekoarbeit volle Arbeit geleistet. Schade ist immer nur, dass man eigentlich immer alles sehr hoch oder sehr reißfest anbringen muss, denn im Laufe des Abends wird leider immer wieder die Deko zerstört.
Trotz alledem fing für uns die Arbeit schon am Donnerstag an. Denn bis alles immer rangecart, aufgehängt, organisiert und vor allem ausdiskutiert ist (Spezialität der Männer), vergehen immer ein paar Stunden. Und ich muss nochmals meinen Hut vor den Männern ziehen, die Samstagmorgen um 10 Uhr an der Halle waren und von dort an bis Sonntagmorgen um 4.00 Uhr durchgeschafft haben.

Also, nochmal, um 19.00 Uhr gings los und ich empfand es als einen echt schönen Anblick als um 21 Uhr die Halle brechend voll war. Ich muss jetzt auch aber klar stellen, dass ich meinen Bericht nur aus der Sicht der Longdrinkbar abgeben kann, denn dort stand ich die ganze Nacht dahinter.
Die Begrüßung der Zünfte fiel lange aus, da ja doch einige zu uns reisten. Doch während sie bei der Begrüßung noch lauthals ihren Narrenruf brüllten, verschlug es ihnen anscheinend bei einem einfachen “Narri-Narro” die Sprache, denn darauf bekam unser Zunftvogt Georg keine Resonanz - sehr schade!
Um 21 Uhr löste die Band “Moskitos” unseren DJ Michael ab und mit viel Rock und Pop im düsteren Halloween-Outfit heizten sie unseren Gästen ein. Jetzt sagt der ein oder andere: “Die Musik war gut! Aber ein paar Schlager wären auch nicht schlecht gewesen!” Nein, von Schlagern war an diesem Abend nichts zu hören - dies war aber auch eindeutiger Wunsch von uns Geistern!

Der Abend lief soweit reibungslos. Es gab keine Krawalle, Schlägereien oder sonstige miesen Aussetzer. Natürlich sind uns Pannen unterlaufen, doch die sind hoffentlich verzeihbar.
Sehr ärgerlich war die Ausbreitung einiger Stinkbomben, die nicht nur erheblich stanken, sondern uns auch etliche Gäste vergraulten. Das muss nicht sein und hat mit Spaß überhaupt nichts mehr zu tun. Die Zunft, die für diese Situation verantwortlich war, sollte mal ganz tief in sich gehen.

Wir Geister möchten uns an dieser Stelle ganz recht herzlich bei allen unseren Gästen bedanken. Auch bei den schnorrenden Zünften, die uns besuchten, möchten wir uns bedanken (der Einmarsch klappt beim nächsten Mal zu 100 % besser!). Zusätzlich möchten wir auch allen Zünften danken, die uns anlässlich unseres Jubiläums, ein Gastgeschenk mitgebracht haben.

Wir hoffen, es war für alle ein schöner, bunter und lustiger Abend! Über Kommentare und Beiträge würden wir uns im Gästebuch, aber auch hier zu diesem Artikel, sehr freuen!

Bilder gibts natürlich auch– Endlich.

Jubiläumsumzug der Käppeli-Baschi am So., 13.02.11

Geschrieben am 14. Februar 2011 um 23.20 Uhr von Nadja

Endlich ein Linienbus - endlich der große Bollerwagen dabei. Da wir nur in einen Linienbus unseren “Boller”-Wagen reinbekommen, war Basti so lieb und organisierte den Bollerwagen auf den Schloßbuck. Recht pünktlich ging es dann nach Malterdingen. Ein Katzensprung - wer jetzt einfach denkt! Doch weil die Männer im Bus am Wagen stehen mussten und dieser nicht 100%ig gesichert war, fuhr unsere Busfahrerin über Land. Was mit Sicherheit besser so war, aber halt auch seehr lange war. Wir schafften es aber noch rechtzeitig zur Aufstellung und strahlender Sonnenschein versüßte unseren Wiiberwägele-Snack. Denn mittlerweile sind wir ganz gut ausgestattet und selbst unsere Kids bringen Leckeres und Selbstgemachtes mit - Danke, Lisa-Marie! Ein großer Mangel waren die fehlenden Toilettenhäuschen! Wenn es welche gab, waren diese ja supersauber, aber man mußte lange suchen. Deshalb liefen Silke und Tanja auch schon fast rot an und mit drückender Blase fing der Umzug mit Startnummer 50 auch nicht gerade schnell an. Sie wurden allerdings kurz vor Anfang der Umzugsstrecke erlöst - da hat man aber zwei rennen sehen können.
Der Umzug war (wie soll es anders bei solchem Wetter sein?) sehr schön, aber schweißtreibend. Da hatte ich nochmal Glück, weil ich Mäskle verkaufte und keine Maske aufhatte. Im gemächlichem Tempo zogen wir durch die Malterdinger Gassen um kurz vor der Halle einen netten Hof als Parkplatz aufzusuchen. Dort gings dann irgendwie nicht weiter, denn jeder traf irgendjemand anderes. Es wurde getrunken und gelacht, Adressen ausgetauscht und nochmal gelacht. Vivo Alex wurde es einmal (nein, zweimal) ganz anders - nämlich, als sich Zünfte bei ihm erkundigten, ob sie zum Schnorren am 19.02. kommen dürfen. Ich glaube, wir müssen an der Halle anbauen!!
Doch wir lassen uns nicht entmutigen, schauen positiv nach vorne und es wird schon alles schief gehen…
Nach einigen lustigen Sonntagnachmittagsstunden wären wir schon fast überpünktlich losgefahren. Hätte nicht auf einmal ein Aufschrei die Busfahrerin in die Eisen steigen lassen. “Silke? Wo isch mei Schweschter?”, riefs da aus der Sitzbank. Tanja war schon ganz aufgelöst. “Halt! Mei Schweschter isch net do!” Paskal zuckt nur gleichgültig die Schultern. “Un wo sin Margita un de Benny?” Auch Tamara scheint recht unempfindlich darauf zu reagieren. Nachdem ich mich nochmals auf die Suche machen wollte, kamen die 3 auch schon grinsend, gut gelaunt und vor allem gemächlich auf den Bus zu. “S´isch no net Halber!”, kam als Antwort und so zogen wir alle zusammen und vollzählig nach hause zurück.
Auch hier gibt es leider wieder keine Bilder - wobei doch der Ralf auf dem Bollerwagen sitzend und der Tim ziehend so toll aussahen!

Jubiläumszunftabend in Berghaupten am Sa., 12.02.11

Geschrieben am 14. Februar 2011 um 22.55 Uhr von Nadja

Ich habe es ja nicht so ganz geschnallt - wir waren von der Narrenzunft Knerbli von Berghaupten eingeladen und die feierten das 33jährige Jubiläum der Eichel-Spättli Zunft. Aber ich habe mich ja schlau gemacht und gelernt, dass die Eichel-Spättli die Mädels der Knerbli-Zunft sind. Aaha! Für mehr geschichtlichen Hintergrund möchte ich mich aber jetzt nicht engagieren. Kann jeder selbst rausfinden, wenn er möchte.
Wir zogen also um 19 Uhr frischen Mutes nach Berghaupten, welches übrigens bei Gengenbach liegt und waren auf das versprochene, reichhaltige Programm sehr neugierig. Zum Narrenbaumstellen hat es uns zwar nicht gereicht, aber dazu waren wir ja auch nicht angemeldet.
Also weiter: als wir um 20 Uhr eintrafen, war hästechnisch natürlich schon viel los. Durch die verschiedenen Lokalitäten, die sich auf den Abend eingerichtet hatten, war auf den Straßen von Berghaupten ein reges Gehen und Stehen. Doch wir strebten erst einmal die Halle an und lösten unser Geld gegen einen Wertbon ein - denn der Trend geht zum bargeldlosen Zahlen. Nachdem der erste Hunger und Durst gestillt war, bildeten sich schon die ersten Grüppchen - was echt verwundert bei 10 Gigili Geistern! Doch da waren die einen, die sich einen Sitzplatz ergatterten, die anderen, die ihre tanzerprobten Beine schwingen wollten und noch so 2, die von anfang an weg waren. Die besagten Letzteren zogen es vor, einen Berghauptener Zunftmeisterempfang zu besuchen und blieben dann auf dem Rückweg glatt in einer Beitz hängen, wobei der eine auch noch mit dem Fuß in einem Schlagloch hängen geblieben ist.
Aber nochmals zur Halle! Diese war brechend voll und während anfangs noch milde Temperaturen herrschten, hielt man es nach 2-3 Stunden nicht mehr aus. Und übrigens - wenn einer noch einmal über unseren klebrigen Boden in der Bar jammert - die Knerbli haben es geschafft, dass man in ihrer Bar schwimmen und nur mit Mühe die Füße zusammen halten konnte. Daraufhin haben sich dann 3 (mitunter ich) davon gemacht um Berghaupten und seine “Sehenswürdigkeiten” kennen zu lernen. Hängen geblieben sind wir dann in der gleichen Beitz wie die besagten 2 und so waren es am Ende nur noch 2 Gruppen - die Hallen- und die Beitzgruppe. Aber schön wars dort - in der Beitz. In der Halle anscheinend nicht, denn Barbara meckerte am nächsten Tag wie ein Rohrspatz. Deshalb saßen sie wahrscheinlich auch schon wartend im Bus als wir pünktlich auch dort eintrafen.
Und Ralf und Georg können es immer noch nicht glauben - denn sie haben zum ersten Mal Geld vom Wertbon zurück bekommen (doch keiner weiß, wieviel sie in der Beitz losgeworden sind…).
Bilder gibt es leider keine - man merkt, dass Jubiläum sitzt uns im Nacken!

Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
 
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