Hexenparty in Breisach bei den Rhywaldhexe am 14.1.12
Geschrieben am 16. Januar 2012 um 09.53 Uhr von NadjaPompöser Auftritt oder einfach nur peinlich? Diese Frage stellte ich mir ernsthaft als wir den Weg nach Breisach antraten. Wir (6 hochmotivierte Gigili Geister) fuhren mit einem luxuriösen, nagelneuem Dresmann-Reisebus, ausgelegt für gefühlte 50 Personen, nach Breisach. Bastis Anmerkung: “Lasst uns auf 6 Reihen verteilen - dann sieht der Bus voller aus”.
Angekommen in der Breisacher Halle, zog es der Busfahrer vor, uns direkt am Haupteingang rauszulassen. Der Anblick muss witzig gewesen sein, nachdem ganze 6 Hästräger den Bus verließen. Tanjas Anmerkung: “Wenn uns jemand dumm anspricht, sagen wir einfach, wir hätten uns diesen Samstag aufgeteilt. Die anderen 25 Hästräger sind auf einer anderen Veranstaltung.”
Aber kommen wir zum Wesentlichen des Abends: der Hexenparty. Unsere gering-ältere Generation wäre entsetzt gewesen. Keine Auftritte (doch - jede Menge Guggemusiken), keine Sitzplätze (abgesehen von den 6 Tischen, die sie in die dunkelste Ecke der Halle gedrückt hatten) und nur laute “Dancemusic”. Hexenparty halt! Es war abzusehen und ehrlich gesagt, mich störte es an diesem Abend nicht. Den Einmarsch hatten wir ganz verpasst (wenn es denn einen gab?), da wir uns dazu entschieden, den offiziellen Anfang um 19.11 Uhr auszulassen. Der war uns etwas zu früh und bei einer Party kommt man bekanntlich eh nicht pünktlich.
Also, welche Guggemusiken habe ich mitbekommen? Die Tiengener Ohrenquäler, die sich redlich bemühten, ein recht träges Publikum zu animieren, die Breitnauer Dupfmuser Pfuser, die es schon leichter hatten, da sie zu später Stunde dran waren und mit den alkoholgeschwängerten Hästrägern leichteres Spiel hatten. Und mehr habe ich leider nicht mitbekommen, da es mich auch immer wieder in die “Captain Morgan”-Bar zog. Gute Stimmung, hitzige Temperaturen (der Fächer
kam zum Einsatz) und nette, gutgelaunte Hästräger hielten mich dort fest - und ausserdem war der Weg zum Klo kürzer (?!).
Ein netter Plausch mit den Chanderner Hexen war auch ganz witzig, bis dann einer von den Hexen ganz ehrlich behauptete:”Euch kenn ich! Ihr seid die Umkircher Esel!” Seine Kollegin schaute ihn entsetzt an, gab ihm einen Schubs und meinte:”Spinnst Du? Tragen Esel Kleider?” Er verbesserte sich auch daraufhin schnell und entschuldigte sich mit den Worten:”Oh, nein! Ihr seid die Gigili Geister! Hä, euch beide verwechsel ich immer wieder!” Klar! Die Ähnlichkeiten unserer beiden Häs´ ist ungemein!
Wie dem auch sei. Ich halte mich jetzt kurz! Der Abend war noch jung als der Bus uns um 1 Uhr abholte. Also hielten wir in Mengen beim Zunftabend der Burstelhexen noch an, wo es einen Absacker zum Abschluss gab. Dem nicht genug, fuhr uns Taxiunternehmen Schildecker-Fehrenbach (Danke Heiko!) nach Munzingen ins Gigili, wo es den zweiten Absacker und 2 Tüten Chips gab. Endlich müde, schlurften 6 Gigili Geister und eine Schlossturmhexe nach hause…..
Bilder zum Partyabend gibt es hier!
Zunftabend der Wolfszunft am 07.01.2012
Geschrieben am 8. Januar 2012 um 12.54 Uhr von NadjaUnser erster Zunftabend im Jahre 2012 führt uns in die Johann-Philipp-Glock-Halle in Schallstadt-Wolfenweiler zu dem die Wolfszunft einlud. Diese konnten wir bei unserer Ankunft auch in aller Ruhe bei Nieselregen von aussen betrachten, denn es wurden die Immunsysteme der Narren auf eine harte Probe gestellt - verlief doch der Einlass etwas träge. Egal - denn war man erst mal drin (Begrüßung der Narren mit Einmarsch habe ich leider aufgrund eines kleinen Mißgeschicks verpasst) empfing einem pure Partystimmung. Die Band Infinity, ein gut gelaunter Moderator und motivierte Guggemusiken sorgten für sehr gute Stimmung und die Halle erhitzte sich binnen kurzer Zeit gefühlsmässig um ca. 10 °C. Wurde ich anfangs meines mitgebrachten Fächers belächelt, erwies er sich später für alle recht nützlich. Blieb ich doch auch mit der Fächerfarbe Rot unserer “Häsordnung” treu.
Gegen 22 Uhr wurde dann zum Zunftmeisterempfang per Polonaise gebeten und Clemens und ich gingen im Gänsemarsch mit allen anderen Narren Richtung Schule rüber, wo uns eine zünftige Brotzeit und besorgte Wölfe erwarteten, die unsere leeren Gläser mit Weiß- und Rotwein füllten. Vielen Dank für die Gastfreundschaft!
Nach unserer Rückkehr in die Halle begrüßten uns dann auch Zunftvogt Georg und Vivo Alex und so kamen wir auf eine erstaunliche “Anzahl” von 9 Gigili Geistern.
Der Abend war stimmungsvoll, hitzig und gut organisiert. Vielen Dank an die Wolfszunft! Wir kommen auch zum Umzug!
P.S. Hätte ich gewusst, dass die Jungfüxe so sehr unter Druck geraten mit ihrem Auftritt zum Munzinger Zunftabend, hätte ich sie lieber doch nicht im Novemberbericht erwähnt. Aber Ihr habt ja noch 8 Wochen Zeit.
Vorschlag: wenn es an Ideen mangelt, könnt Ihr Jungfüxe gerne am Mo., 09.01. gegen 21.30 Uhr im Gigili vorbeischauen um bei einem Schorle kreativen Austausch mit uns zu betreiben. Wäre doch sehr schade, wenn da nix zu Stande käme.
Bilder zum Zunftabend findet Ihr hier!
Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
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