Eisiger Nachtumzug der Geisberger Geisemeckerer in Schweighausen am Sa., 04.02.12
Geschrieben am 5. Februar 2012 um 11.18 Uhr von NadjaEs war sooo kalt!
Aber egal! Wir sind ja keine Schön-Wetter-Geister! Zwiebelprinzip und gute Laune halten jeden Geist warm (und die Metprobe im Gigili vom Met Onkel erst recht - mehr davon beim Feuerspektakel am Rosemontag!).
Nach einer langen Busfahrt quer durch ferne Länder (und Ralf kennt wirklich von jeder Ortschaft den zugehörigen Metzger) kamen wir in Schweighausen an. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten fanden wir auch die Halle, zu der wir nur Eintritt mit kostenlosen Armbändchen bekamen. Der Eingang der Halle war gefunden, es begrüßte uns auch sofort eine Likör- und Schnapsbar wie in Reichenbach, die Toiletten waren auch sofort ersichtlich, aber wo war die Halle? Basti half aus - er erkundete wagemutig die Treppe nach unten:” He, da unte gehts widder!”
Also, die wichtigsten Versorgungsstände sind gefunden worden (Toiletten, Wurststand, Likörbar) und damit konnten wir getrost der Aufstellung entgegen ziehen. Popokalt war´s da und die Fackeln halfen auch nicht vor eingefrorenen Fingern und Zehen. Der Rotz in der Nase gefror ein, so dass beim Hochziehen desselben, die Nasenwände zusammenklebten. Ganz davon abgesehen davon, dass beim späteren Auftauen, vor allem den Männern ein verhängnisvoller Tropfen an der Nasenspitze hing - mmh, lecker!
Der Umzug war kurz - sehr kurz. Ganze 8 Lutscher konnte ich verteilen, denn die “Massen” an Zuschauern waren kaum zu überschauen. Klar, wer steht schon bei -13 °C freiwillig auf der Straße rum?
Anschließend war erst mal Auftauphase angesagt. Aber die Geisemeckerer haben´s gut geplant. Alles war gut geheizt: angefangen vom Eintrittszelt, über das Raucherzelt und die Halle, die mir sehr schnell viel zu heiß wurde. Denn war die Kleidung zum Umzug gerade noch annehmbar, war diese in der Halle einfach zu viel. Skihütte (Raucherzelt) und Schützenkeller sorgten für Tanja und mich den ganzen Abend für Abwechslung, während Barbara, Waltraud, Margita und Benni in der Halle wacker ihre Sitzplätze verteidigten.
Insgesamt hat es allen Beteiligten sehr gut gefallen. In der Halle war bis 24 Uhr volles Programm angesagt und der DJ im Schützenkeller konnte zwar überhaupt nicht singen und seine angekündigten Oldies kamen nie, aber ansonsten war es echt gut. Alles in allem ein gelungener und fröhlicher Abend.
Der krönende Abschluss war nicht nur, dass wir dem Gigili noch einen Besuch abstatteten, sondern die Tatsache, dass uns Vivo Alex mit heißen Spaghetti Bolo verwöhnte.

Dafür ein dickes, dickes Dankeschön und Härre, härre - Gungele.
Noch mehr Bilder seht ihr HIER und vom Basti Foto HIER!
Fasnetumzug in Lahr-Reichenbach bei den “Schergässlern”
Geschrieben am 29. Januar 2012 um 19.53 Uhr von Heike ZerrerHallo Ihr lieben Leser!
Man war das ein Tag! Wir fuhren hier in Munzingen mit Regen los und meckerten schon im Bus, dass es immer regnet, wenn wir Richtung Lahr fahren, um dort an einem Umzug teilzunehmen.
Jedoch als wir nach “Kuhbach” kamen (übrigens hat dieser Ort seinen Namen nicht verdient, weil er echt riesig ist und es gibt dort fast jede Ladenkette!) ging der Regen in leichten Schneefall über. Wenn ich aber ehrlich bin, hatte ich schon einwenig “bammel” in den Bus einzusteigen, denn als Fahrer erkannte ich Daniel, der uns bei unserem letzten Ausflug fuhr und uns durch Straßen manövrierte, dass manch ein Geist um sein Leben bangte. Meine erste Frage war, durch welchen Acker er uns diesesmal fahren würde (Hi, Hi, Hi!). Nein, also Daniel ist ein super Fahrer und wir haben nach diesem Ausflugsabenteuer vollstes Vertrauen.
Allerdings, als wir dann in Reichenbach ankamen, wurden wir doch durch den Acker geleitet, jedoch auf den großen Parkplatz bei der Halle.
Kaum aus dem Bus ausgestiegen, sah man hungrige Geister an der Wursttheke stehen, um sich für den Umzug zu stärken. Hier und da spritzte Ketchup herum, während sich eine Gruppe schon aufmachte, den Aufstellungsort zu suchen. Es gelang uns, diesen mit der Spürnase von Nadja (sie hat die Straße erkannt) und Heikes guten Augen (sie konnte die Nummer 15 entdecken) auszumachen. Schwierig war es dann wieder zu erkunden, in welche Richtung nun gelaufen werden soll.
Langsam begann sich die Masse an Gastzünften zu bewegen. Es kam hier und da zum Stau, aber das tat der Stimmung keinen “Bruch” ab. Die Leute waren vergnügt und es gab sogar viele Musikvereine, die die Menschen zum schunkeln und mitsingen brachten.
Im Gegensatz zur letzten Woche, kamen wir nicht so zum schwitzen. Am Ziel angekommen, hatten wir genug Zeit, den Umzug noch zu genießen, oder “HOCH” in die Zunftstube zu gehen………….!(Ich kam zu spät! Weil ich einen alten Bekannten getroffen habe und wieder zu lange getratscht habe!)
Letztendlich warteten die jungen Geister darauf, dass endlich der Bus nach Hause fahren würde. Die “Langeweile” (Schlagwort der diesjährigen Fasnet der Teenies, die gerade lernen: Wie feiere ich Fasnacht?) brachte die Teenies dazu, in Bastis Vergangenheit zu wühlen, oder die eigenen Kräfte auszuprobieren. Ich habe allerdings das Spiel noch nicht ganz verstanden! Hierbei geht es wohl darum, den Daumen seines Gegenüber 3 Sekunden lang herunter zu drücken?!
Endlich im Bus, überkam dann doch den ein oder anderen den großen Hunger. Gut, dass wir im “Wiiber-Wägele” immer noch ein paar Krümel übrig haben! (Gell Bernd!) Do verschwindet noch de ganz Kuche un selbscht des Vegetarische ka ma no esse!!!! Un was mache die Teenies, damit es nit so langweilig isch im Bus? Si nemme`s Handy us de Dasch!!
Ach ja! Es gilt noch zu erwähnen, dass der interne Wanderpokal erfolgreich weiter gereicht wurde!!!!!!
Ob jetzt noch jemand mit der Barbara ins “Warteck” gegangen ist, das weiß ich nicht, denn ich bin gleich den Berg hinauf gestiegen, um euch gleich den Bericht noch zu schreiben, damit ihr das Neueste nicht verpasst!!!
Eure Heike
Bilder zum Umzug findet Ihr HIER!
Latten- und Thekenparty der Schlatter Bachhexen am Sa., 28.01.12
Geschrieben am 29. Januar 2012 um 09.29 Uhr von NadjaWir haben´s getan! Im Zeichen unserer Schande haben wir den Einmarsch ohne Maske vollzogen und gehören nun zum Stamme jener, die ohne Reue im unkomplettem Häs, ohne Rücksicht auf Brauchtum und Tradition, den Abend der Schlatter Bachhexen eröffneten. Und was soll ich sagen? Wir leben noch… aber es soll auch nicht wieder vorkommen. Ich habe mir vorgenommen, dass ich eine von denen sein werde, die beim nächsten Zunftabend den Einmarsch MIT MASKE macht. Versprochen!
Okay, weiter. Party war halt Party! Infinity war laut und stimmungsvoll und die Lautstärke der Bar kämpfte siegreich gegen die Band an. Aber es war eine sehr entspannte Atmosphäre, so wie es halt sein sollte. Selbst die Security stand lächelnd an der Seite und hat sich wahrscheinlich ihren Teil gedacht..
Was ich etwas daneben fand, war nicht die Tatsache, dass sie keine Zugabe gestatten konnten, aber die Begründung dafür. Ich glaube nicht, dass es taktvoll ist, zu behaupten, dass es keine Zugabe geben kann, weil sie ja noch Party machen wollen und deshalb die Zeit drängt. Es wäre etwas passender gewesen, die nicht stattfindende Zugabe damit zu begründen, dass es die Anzahl der Auftritte nicht zulässt. Aber gut, es ist oftmals schnell etwas ins Mikro “g´schwätzt” was man gar nicht so wollte.
Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich den Schlatter Bachhexen für den gelungenen Abend (Elke meinte aber, er wäre manchmal komisch gewesen. Hab ich nicht verstanden!) und Bernd, der uns liebevollerweiser nach Schlatt transportierte und uns dort auch wieder abholte.
Nach einigem Gemecker ging es (schon) um 1.00 Uhr nach hause, also ins Gigili, wo wieder einmal der Abschluss stattfand. Aber es geht ja am Sonntag schon wieder weiter..
Bilder könnt ihr HIER anschauen!
Umzug der Gottenheimer „Krutstorze“ am 22.01.2012
Geschrieben am 24. Januar 2012 um 20.21 Uhr von Heike ZerrerHallo ihr lieben Leser, interessierte Narrenfreunde und auch „Nicht-Narrenfreunde“!
Ich bin die neue rasende Reporterin der Gigili-Geister und trage den wundervollen Namen: Heike, auch Hex genannt.
Immer dann, wenn Nadja oder Georg nicht zur Stelle sind, weil zum Beispiel das Häs in der Nacht vorher mit Wodka-Brause und Krötenschlamm bereichert wurde oder der Terminkalender es nicht zu lässt mit den Gigili fort zu gehen, dann springe ich ein und komme mit meinem Stift und meinen Zetteln.
Tja, der Umzug in Gottenheim, war unser erster Umzug in der Fasnachtszeit 2012. Und wir kamen im wahrsten Sinne des Wortes, ins große „Schwitzen“!
Der erste Schweißtropfen entstand, weil wir pünktlich abfahren sollten! Und wie überall am Tuniberg bekannt ist, sind die Munzinger nicht gerade pünktlich. Da Gottenheim ja nicht so weit weg ist, wurde der Bus knapp bestellt, denn das “Herumstehen” an der Umzugsaufstellung ist nun mal langweilig. Aber es konnte keiner erahnen, dass wir – die Gigili Geister – an 13ter Stelle ablaufen!!! So weit vorne!! Das war wie ein kleines Wunder, welches uns jedoch zur Hektik brachte.
Voller stolz zählte dann Vize Alex 13 Hästräger im Bus! Seine Brust schwellte stolz an und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
Dann der zweite Schweißtropfen!! Der Bus wurde liebevoll geheizt, denn den Narren ist meistens kalt. Jedoch entwickelte sich das in Kombination mit der Kleidung unter dem Häs zu einer Sauna-Fahrt, denn die Busfahrerin wusste nicht, wo sich der Ausschalter der Heizung befand.
Wir hatten den Aufstellungsort pünktlich erreicht und der Umzug war richtig schön, denn an der Straße standen lachende Menschen, die immer ein „Narro“ zurück riefen. Und die großen leuchtenden Augen der Kinder erinnerten mich daran, warum ich gerne an solche Umzüge mit gehe.
Wir hatten allerdings Glück, dass wir zum einen unseren Musikwagen dabei hatten und die große Ehre, dass hinter uns die Villinger Guggemusik spielte.
Denn Musik war an diesem Umzug sehr gering zur Untermalung eingesetzt.
Bei dem Umzug entstanden die weiteren „Schweißtropfen“. Denn wirklich kalt war es nicht, aber wir zu dick gekleidet.
So, und nun begann eine lange, lange Zeit. Manch einer war schon schlau und war mit dem Auto angereist, denn was wir Samstagnacht zu früh nach Hause mussten, gingen wir nach dem Umzug zu spät nach Hause.
Somit erlebten wir einen großen Geisterschwund, da sich die/der ein oder andere wegen Bauchschmerzen oder schmerzenden Füßen abholen ließ.
Im Bus war es recht ruhig, da wir alle müde waren. Selbst die Busfahrerin war so mutig mit dem Linienbus über die Autobahn (auch Schnellstraße genannt) zu fahren.
Also, ich fand es war ein schöner, erster Umzug und ich hoffe, dass noch weitere schöne folgen an denen viele Geister sich daran beteiligen.
Eure Heike
Bastis Bilder vom Umzug könnt ihr HIER sehen!
Froschball der Wuhrlochfrösch in Neuenburg am Sa., 21.01.12
Geschrieben am 22. Januar 2012 um 17.52 Uhr von NadjaFeuchtfröhlich begann der Aufbruch nach Neuenburg erst mal im Gigili mit “Captain Morgan´s Hallowach Cocktail”. Damit “gestärkt” ging es auch fast pünktlich zu den Wuhrlochfröschen, die an diesem Abend zum Froschball in ihr Stadthaus in Neuenburg einluden. Wir waren auch echt viele! Zum Beweis seht ihr hier die Teilnehmer:








Trotzdem forderte Basti zur großzügigen Verteilung im Bus zwecks optischer Wirkung auf. Dem Aufruf kamen wir auch gerne entgegen.
Nachdem wir gerade noch pünktlich eintrudelten, erwartete uns…. eine leere Halle, bestickt mit jeder Menge kleinerer Bars, eine davon mittig in die Halle platziert. Kam uns irgendwie bekannt vor (siehe oben, optische Wirkung und so weiter..). Nun gut! Nach unserem Motto “Der Abend wird nur so gut, wie du ihn dir machst” gingen wir der Sache optimistisch entgegen.
Aber auch hier sieht man, wie knallhart die Fasnet ist. In manche Halle kommst du schier nicht mehr rein und bei anderen Veranstaltungen hat der Schwund tiefe Löcher gefressen. War es doch früher bei den Fröschen immer voll, tolles Programm und Eddi und Dietmar bis zum Abwinken. Schade, denn es fehlte ja eigentlich nichts an dem Abend.
Nachdem uns die Band “Limelight” mit jeder Menge seehr altbekannter Fasnetshits verwöhnte (ist halt immer noch nicht mein Ding), testeten wir erst mal die Bar. Doch der DJ wollte uns einfach nicht glauben, dass Ballermann und Apres Ski Hits hoch und runter auf Dauer nicht der Hit sind. Also doch wieder in die Halle.
Um 20.53 Uhr war auch schon der Einmarsch der Zünfte und Georg und Tamara übernahmen liebevollerweise diese Aufgabe (Danke schön!). Mit Maske und im komplettem Häs möchte ich betonen, denn das ist leider, leider immer mehr die Ausnahme!
Alles in allem möchte ich noch erwähnen, dass der Abend sehr tierreich verlief. Machten die Frösche “quack, quack”, schnurrten und miauten die Kätzchen und Kater der schweizer Guggemusik Fotzelcheibe sehr gerne mit unseren männlichen Artgenossen. Und Georg behauptete sogar eine Ziege hätten wir auch dabei, die meckerte. Also, ich war die nicht…
Der Abschluss fand wieder einmal im wohl gewärmten Gigili statt, wo Tanja zu frisch gekauften Chips einlud (Danke schön!). Okay, ganz ehrlich, die Spaghettis waren früher etwas mundiger, aber in der Not….?
(Claus, pack den Wanderkotzpokal aus! Du hast ihn los! Feierliche Übergabe findet am Ort des Geschehens, also im Bus, statt!)
Bilder vom Abend findet ihr hier und hier!
Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
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