Kinderball in der Schlossbuckhalle am Fr., 17.02.12

Geschrieben am 18. Februar 2012 um 16.01 Uhr von Nadja

Paaanik - es ist 15 Uhr und die Halle ist nicht voll!! Doch Heike ließ sich davon nicht beeinträchtigen und fing sogar 2 Minuten früher an, nämlich schon 15.09 Uhr mit ihrer Begrüßung und der Einzugspolonaise der Kindergärten! Doch die Halle füllte sich zusehends, bis 15.37 Uhr die letzte Sitzreihe belegt wurde. Mit vielen Spielen, den dazugehörigen Preisen und Tanzrunden wurde den Kindern und Eltern eingeheizt (oder lag es doch eher an der zu warm eingestellten Lüftung in der Halle?). Schweißperlen tropften, Nasen rotzten, jedes zweite Prinzesschen stolperte auf der Bühnentreppe über sein zu langes Kleidchen und trotzdem war der Nachmittag kurzweilig und für die Kinder mit Sicherheit sehr spaßig. Moderatorin Heike wurde mikrofontechnisch an die kurze Leine genommen und führte trotzdem souverän durchs Programm. Selbst Mamas und Papas lockte sie auf die Bühne, damit die mit dem Becherlauf den Kindern noch was vormachen konnten. Naja, das “Vormachen” war nicht bei jedem erfolgreich.
Ab 16.30 Uhr verließen die Eltern altersgerecht die Halle. Sprich: die jüngsten Kinder gingen am ehesten, die älteren hielten es energetisch länger aus.
Auf Heike und ihr Team (Pascal, Jonas, Rebecca, Carolin, Lena, Tanja und Tanja) ein Härre, härre - Gungele! Ihr wart SPITZE!!
Und ich hab zum ersten Mal seit Jahren den Kinderball von unten gesehen….
Und auch DJ Luci führte nach vorhergehender Unsicherheit locker flockig durchs Programm! Er hats halt drauf!

Nach absolviertem Kinderball und Generalprobe des Feuerspektakels schlurften wir müde und unterkühlt ins Tenmanya, denn bekanntlicherweise: “Einer geht noch….”

Bilder von diesem Tag seht ihr HIER!

Schmutzige Dunnschdig in Munzingen am Do., 16.02.12

Geschrieben am 17. Februar 2012 um 11.59 Uhr von Nadja

Nach kurzer Verschnaufpause, die von den Stürmungen und der Befreiung anhielt, startete die Munzinger Fasnet pünktlich um 19.33 Uhr mit der Freilassung der Gigili Geister aus ihrem Turm. Mit der Eroberung des symbolischen Rathausschlüssels und der Festnahme des Ortschaftsrates zog eine kleine aber feine Truppe im gemächlichem Tempo durch die Munzinger Straßen um über kurz oder lang in der Schlossbuckhalle zu enden. Noch kurz sei hier zu erwähnen, dass unseren Gästen die Zeit vor dem Rathaus dieses Jahr wohl nicht zu lang war, da sie mit Rotwein und O-Saft versorgt wurden - eben genauso wie die Geister im Rathaus.
DJ Luci (hier die richtige Schreibweise) heizte allen recht schnell ein und wurde den ganzen Abend für seine “Mugge” gelobt. Okay, vielleicht nicht von allen - aber man kann es nicht allen recht machen. Die Tanzfläche war voll und zwar den ganzen Abend und unsere Waltraud ließ die Hüften schwingen.
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Durch die geschickte Hallenabtrennung war die Stimmung fast schon familiär und auf jeden Fall närrisch lustig!
Aber ich texte Euch hier nicht weiter voll, denn es geht ja am Fasnet Fridig schon wieder weiter und wer soll das denn, bitte schön, alles lesen?

Bilder vom Abend seht Ihr hier!

1. Akt: Stürmung des städt. Kindergartens und der Lindenbergschule

Geschrieben am 16. Februar 2012 um 12.39 Uhr von Nadja

Früüüh um 9.30 Uhr gings los! der städtische Kindergarten sollte bestürmt werden! Obwohl “Stürmung” hier wirklich das falsche Wort ist und wer wen bestürmt auch fraglich ist.
Mit “Fliegerlied” und ähnlichen Tanzliedern kamen wir schnell ins Schwitzen, aber die Mühe lohnt sich, denn auf ein “Härre, härre” von Vivo Alex, kommt ein kräftiges “Gungele” zurück. Mit Sekt, O-Saft und Kaffee wurden wir für unsere “Mühe” belohnt und danken an dieser Stelle recht herzlich (oder sollen wir uns eher beim Hasi bedanken, dessen Sektspende zu Weihnachten an die Erzieherinnen in unsere Mägen gespült wurde?).
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Nach kurzer Stippvisite im Warteck, wo bereits das traditionelle Knöchle-Essen begann (Knöchle ist gut?!), zogen ein paar wenige Geister zur Lindenbergschule um die Kinder vom Unterricht zu befreien und die Lehrer zu knebeln und zu entführen. Aber soooo schlimm ging es den Lehrerinnen nicht, denn sie bekamen im Warteck einen Kaffee spendiert.
Und damit die Kinder nicht leer ausgehen, bekamen die zum einen jede Menge Süßkram zum lutschen und Berliner und Amerikaner (ja, die waren alle vertreten) beim Alex im Hof.
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Weitere Bilder von den “Stürmungen” findet Ihr hier!

Sa., 11.02. bi de Ribblinghieler un So., 12.02. bim Umzug in Friesene

Geschrieben am 13. Februar 2012 um 17.55 Uhr von Nadja

Gleich mal vorab: der Bericht kommt nur deshalb so spät, weil ich einen “Schnübber” habe. Laut Barbara die einzig ware Bezeichnung für einen ausgereiften Schnupfen. Außerdem habe ich Hals und Ohr! Aber wer feiern kann, kann auch arbeiten und deshalb hier der Bericht.

Getreu dem Motto: “Mir ganget wieder ne mol zu ner BNZ Zunft!” fuhren wir dank der privaten Taxiunternehmen Maier, Beil, Zerrer und Co. nach Freiburg zum Seepark wo die Ribblinghieler ihr 55jähriges Jubiläum feierten. Muss ich doch aber anmerken, dass das ja eigentlich kein BNZ-Jubiläumsjahr ist ;-) Doch auch die Ribblinghieler nehmens närrisch und feiern ihre Schnapszahl und übergehen so biedere Zahlen wie 50 oder 75.
Ja, und wer so weit aus dem Ausland wie wir kommen, brät nun mal eine Extrawurscht und kommt deshalb auch eine geschlagene Stunde zu spät. Deshalb verpassten wir gekonnt den Einmarsch, wurden hinten und vorne missbilligend beäugt und hörten uns die Schimpftiraden von Barbara an.
Aber nun meine Eindrücke: blaue STOFFtischdecken - warum habe ich mir so einen Kopf gemacht wegen unserer Jubiläumsanstecker? - hey, ein Abend wo “Narri-Narro” gerufen wird - Heike T., du warst eine spitze Bedienung! - war da wirklich Wein in meinem Schorle? - es geht “arschglatt” auf Silkes Stuhl zu! - meinen Fächer brauche ich heute wirkllich nicht!
Um 23 Uhr fanden wir es Zeit aus der Halle auszumarschieren, denn wir hatten noch ein Date bei den Sioux West im Wolfswinkel. Huhu, wie aufregend, wie misteriös! Es empfing uns eine volle, super dekorierte, rustikale Ranch der Sioux Indianer. Munteres Raten, welcher der verkleideten Personen wohl der Häuptling oder Medizinmann war, verkürzte ungemein den Abend. Die Squaw haben wir aber entdeckt! Meine Eindrücke: Super Preise! - Mein Weinschorle schmeckte auch nach Wein - So ein Zunftabend ist echt mal toll - Brauchtumseinführung für Susi (Planung in naher Zukunft) - Nein, hier sind nicht alle von den Tannenzapfe, aber alles wichtige Persönlichkeiten ;-) - Silkes Arsch blieb auf seinem Platz!
Der Abschluss war …. wo sollte es auch anders sein? …. im Gigili natürlich! Basti, wo bleiben die Paprikachips?
Bilder von diesem Abend sind hier!

Etwas gerädert vom Samstag quälte ich mich am Sonntag zum Schloßbuck, wo uns Frau Daniel vom Dresmann mit dem Bus abholte um uns nach Friesenheim zum Umzug der Friesenheimer Fasentzunft zu kutschieren. Und die Fahrt war für mich elend lang, dafür kann aber Frau Daniel nix! Da kam eher alles zusammen: Schnübber mischt sich mit Schorle, Husten mit Jack Morgan usw.
Nachdem Georg und Frau Daniel auch noch meinten, einmal quer durch Friesenheim und dann wieder dagegen zu fahren, war ich kurz davor, Georgs Pokal entgegen zu nehmen.
So kamen wir doch etwas (sehr) knapp an der Umzugsaufstellung an, denn der Umzug lief bereits und bis unser Bollerwagen umgedreht war, zogen wir auch schon los (auch Heike lief richtig rum!).
Die Eigentümlichkeit am Friesenheimer Umzug ist die, dass durch den Ort ein Bach zieht und die Umzugsstrecke erst links daran entlangführt und nach einer 180°-Wende über eine Brücke auf der rechten Seite zurückführt. Sehr interessant, denn so kann man am Umzug teilnehmen und gleichzeitig auf die andere Seite spickeln. Meine Eindrücke: die Zuschauer waren entweder sehr lahm oder eingefroren - wenig Guggemusiken, aber riesige Umzugswägen - mir war kaaalt! - ich hab ein bissle Mäskle verkauft - Jonas und Pascal sind die Cola eingefroren - meine Tochter wird groß (und wird für zu erwachsen gehalten!) - ich werde alt!
Der Abschluss war… nein, nein, nicht im Gigili…. wir besuchten den Helmut im Gasthaus Warteck, der uns Köstliches auf die Teller zauberte!
Bilder vom Sonntag seht ihr hier!

Schon wieder eisig - aber diesmal in St. Georgen am So., 05.02.12

Geschrieben am 5. Februar 2012 um 19.02 Uhr von Nadja

Irgendwie war das Wochenende einfach nur kalt! Zwar hatte die Reblaus-Zunft mit ihrem Umzug echt Glück, dass die Sonne wenigstens das Gemüt erwärmte, aber das war es dann auch schon.
Im Zwiebel-Look einigermaßen kältesicher verpackt und mit heißem Schoki und Tee versorgt, schickte uns die Busfahrerin in St. Georgen auf die Straße, um der Umzugsaufstellung entgegen zu gehen. Da wir schon X-Mal hier liefen, war die Orientierung hier kein Problem und so fanden wir zielsicher schnell und einfach die Aufstellung. Noch schnell mit Glühwein aufgewärmt und mit Vesper gestärkt, kam der Umzugstross auch schon in Bewegung. Also, Masken auf, Mützen richten und Heike lief selbstbewusst drauf los. Aber wohin lief sie denn? Sie lief glatt in die verkehrte Richtung. Bernd hielt sie Gott sei dank noch rechtzeitig auf, bevor sie als Geisterfahrer-Geist für große Verwirrung sorgen konnte.
Der Umzug selbst verlief dieses Jahr etwas stockend - viele Staus, aber gut gelaunte Zuschauer - das glich alles wieder aus. Aber der Kondensat, der sich bei eisigen Temperaturen außen und atemgewärmter Temperatur innerhalb der Maske bildet, war heute enorm und so triefte man unter der Maske ohne zu schwitzen. Also ich war ehrlich froh, als wir das Ende der Umzugsstrecke erreichten.
Doch der Winter holte uns auch nach dem Umzug recht schnell ein. Denn es wurde recht schnell sehr schnell kalt und so kam es, glaube ich, zum ersten Mal vor, dass wir 15 Minuten vor offizieller Abfahrt schon komplett im Bus saßen und einfach nur noch heim wollten.
Liebe Rebläuse, es tut uns wirklich leid, aber es war einfach zu kalt!

Bilder zum Umzug könnt ihr hier und hier sehen!

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Gigili-Geister Freiburg-Munzingen e.V. - Mitglied der Breisgauer Narrenzunft e.V. (BNZ) im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON)
 
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